Alle 2 Jahre besuchen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe und des Rettungsdienstes ein Ausbildungswochenende in der Kaserne in Stetten am kalten Markt. Diese bietet als DSC 2215Ausbildungszentrum der Bundeswehrfeuerwehr hervorragende Gegebenheiten, um das Vorgehen im Brandeinsatz und der Technischen Hilfeleistung zu üben.

Vom 10.-12. Juli war es für 10 Kameraden der Abteilung Aue soweit und zusammen mit ungefähr 80 weiteren TeilnehmerInnen und Ausbildern fuhren wir nach Stetten.

Direkt nach dem Einrichten der Schlafräume und einer kurzen Vorbesprechung begann der drei Tage andauernde Übungsbetrieb. Dieser wurde durch die hervorragende Übungsvorbereitung der Ausbilder mit Nebelmaschine und geschminkten Verletzten so realistisch wie möglich gestaltet, so dass der Unterschied zwischen Einsatz und Übung durch die Einsatzkräfte kaum noch zu erkennen war. Neben Wohnungs- und Kellerbränden standen auch PKW- und LKW-Unfälle, sowie Arbeitsunfälle auf dem Programm. Höhepunkt war die Nachtübung, bei der auf dem Trümmergelände der Kaserne eine Gasexplosion in einem Wohnhaus dargestellt wurde. Hier galt es, die Brände zu löschen, die Verletzten zu finden und zu retten. Nicht zuletzt zeigte sich bei dieser Übung, dass die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst bereits gut funktioniert und sich unsere Ausbildung auf einem hohen Niveau befindet. Trotzdem stellt das Wochenende eine sinnvolle Ergänzung zur regulären Ausbildung dar, um Abläufe im Einsatz weiter festigen zu können.

Nach drei anstrengenden und lehrreichen Tagen traten wir Sonntagmittags den Heimweg an und erreichten gegen 18 Uhr Karlsruhe. Unser Dank geht an dieser Stelle an die Ausbilder und die Verletztendarsteller, die hervorragende Arbeit geleistet und so dieses Wochenende möglich gemacht haben.

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