DSC00517Von Freitag, den 16.9. auf Samstag, den 17.9.2011 fand unser alljährlicher Tag der Berufsfeuerwehr statt. Fünfzehn Jugendliche der Abteilung Aue stellten sich der Herausforderung, 24 Stunden einsatzbereit zu sein.

 

Um 17 Uhr fing der Einsatztag mit der Bekanntmachung des Dienstplans an. Auf diesem war festgelegt, wer mit wem auf welchem Fahrzeug zu den nächsten Einsätzen ausrücken wird.

Anschließend gab es schon die ersten Einsätze. Zu denen gehörten zum Beispiel „Fahrzeugbrände“, Fehlalarmierungen und „Personen in Not“.

Gleich nach diesen Einsätzen wurde das traditionelle Lagerfeuer im Hof der Feuerwache entzündet.

Als Bettruhe war, bekam man nur schwer etwas Schlaf ab, da man die Gewissheit hatte, dass jederzeit ein Alarm kommen konnte. Als schlussendlich alle schliefen, wurden sie sehr bald wieder unsanft durch zwei sogenannte Totmannwarner, die je mit etwa 100 dB ertönen, aus dem Schlaf gerissen. Kurz darauf, gegen 3 Uhr, wurden die Nerven der Jugendlichen erneut auf eine harte Probe gestellt: Alarmruf „Vermisste Person im Oberwald; hat nach Autounfall den Unfallort verlassen; ist verwirrt und könnte schwer verletzt sein“....DSC00544

Am darauf folgenden Morgen startete der Tag mit einer sehr interessanten Alarmierung: die Fahrzeughalle der Feuerwache Aue „brannte“. Zu diesem Einsatz rückten alle Fahrzeuge aus. Eine vollkommen neue Erfahrung für die Jugendlichen, die durchschnittlich unter 14 Jahren sind. Niemand von ihnen war je in einem Raum, der so stark vernebelt war, dass man seine eigene Hand nicht mehr sehen konnte. Die verletzten Personen im Haus wurden durch ein professionelles Vorgehen der Lebensretter schnell und sicher geborgen.

Nach einigen Stunden Pause, in denen sich die Kinder mit Spielen wie Indiaca die Zeit vertrieben, kam schon das nächste Alarmfax. Die Fahrt führte zu einem Feld nahe einer Baumschule. Dort angekommen sahen alle die Ausmaße dieses Brandes: Ein fast zwei Meter hohes Feuer. Die Flammen der Paletten loderten auf einer großen Fläche. Durch anstrengende und schweißtreibende Arbeit, bei der es auf jede Sekunde ankommt, wurde der Flächenbrand schließlich gelöscht.

Gegen Ende der 24 Stunden wurden die Fahrzeuge von den Spuren der Einsätze befreit: Fahrzeug-Säuberung war angesagt.

Pünktlich um 17 Uhr wurde der Tag der Berufsfeuerwehr beendet. Die Teilnehmer waren einerseits traurig, dass es schon vorbei war, andererseits glücklich, da sie endlich ihren wohlverdienten Schlaf beginnen konnten.

Den Betreuern, Ausbildern, Jugendgruppenleitern und insbesondere dem Abteilungs-Jugendwart, Kai Hardy, ist an dieser Stelle besonders zu danken.